Verstehen

Phase 1

Definition der Fragestellung

In dieser Phase wird abgegrenzt, in welchem Gebiet eine Innovation erreicht werden soll. Dies kann sowohl die Lösung eines Problems oder einer Innovations-Aufgabe sein. Dazu werden die Rahmenbedingungen für den Innovationsprozess abgesteckt, das Design-Thinking-Team zusammengestellt, sowie Budgets und Verantwortlichkeiten definiert. Am Ende dieses Abschnitts ist jedem Teammitglied klar, wie der Prozess strukturiert und was von ihm erwartet wird sowie wie verwendeten Methoden und Tools aussehen und funktionieren.

Wichtig: Design Thinking sieht vor, dass man jederzeit die Aufgabenstellung „re-definieren“ kann, wenn ein Lerneffekt dies verlangt. Dies sollte falls nötig, möglichst frühzeitig im Prozess vorgenommen werden.

Arbeits- und Organisationspsychologie-Workshop

Die 5 Phasen des design-thinkings

Oft wird mit vorgefertigten Vorstellungen in ein Prozesse gestartet. Das wichtigste bein design-thinking ist, die Problemstellung noch einmal zu hinterfragen und richtig zu verstehen, was genau gesucht wird. Dir richtigen Fragen zu stellen verhindert, die Fragestellung im vornherein schon unnötig einzugrenzen. Beispielsweise hat sich die Autoindustrie Gedanken dazu gemacht, wie man die Motoren weniger schädlich gestalten kann – dann kam Tesla.

Nach der Definition der genauen Fragestellung, folgt iterativ die Analyse der Problemstellung. Es ist möglich und auch wünschenswert, wenn während der Analyse die Fragestellung angepasst wird. Design-thinking ist nutzerzentriert. Der Mensch soll wahrnehmbar von den Innovationen profitieren. Welche Lösungsansätze es gibt und wie konkrete Lösungen aussehen könnten, spielen in dieser Phase noch keine Rolle. Hier ein paar Tools, welche sich für diese Phase bewährt haben:

Arbeits- und Organisationspsychologie-Workshop

Brainstorming

Je unterschiedlicher die Fachgebiete der Teilnehmer sind, desto besser ist der Input bei der Brainstorming Methode. Das wichtigste ist, nichts was vorgetragen wird zu kritisieren oder zu hinterfragen. Wird diese Phase richtig angeleitet, sind Resultat Steigerungen von 30% möglich im Gegensatz zu unmoderiertem Brainstorming.

Benchmarking

Hier ist nicht das Benchmarking im klassischen Sinne gemeint, also der Vergleich mit den nächsten Konkurrenten. Wir verstehen Benchmarking als Vergleich von vergleichbaren Situationen aus einer andern Branche, Sport oder Alltagssituationen. Dadurch kann das Team Parallelen ziehen, Abläufe besser verstehen und auch die Fragestellung besser ausarbeiten bzw. verstehen.

Experteninterview

Es gibt immer Leute, die mehr Wissen oder einen anderen Blickwinkel auf ein Thema. Je mehr Leute mit unterschiedlichen Meinungen befragt werden, desto besser die Basis.ist nicht auf fünf begrenzt. Wichtig ist, dass so lange nachgehakt wird, bis der verursachende Fehler im Prozess eindeutig identifiziert und nicht mehr weiter differenzierbar ist.

Formulieren einer Challenge

Die Fragestellung wird durch das Team erarbeitet und ist aktiv formuliert:

„wie können wir „eine Dienstleistung oder Produkt“ neu gestallten, damit „der Kunde oder die Zielgruppe“, unter Berücksichtigung von ‚Rahmenbedingungen‘neugestallte, damit wir ‚den Zielzustand xy‘ erreichen?“

5W

Die 5-Why-Methode, ist eine Methode zur Ursache-Wirkung-Bestimmung. Ziel ist es, eine Ursache für ein Problem zu bestimmen. Die Anzahl der Nachfragen ist nicht auf fünf begrenzt. Wichtig ist, dass so lange nachgehakt wird, bis der verursachende Fehler im Prozess eindeutig identifiziert und nicht mehr weiter differenzierbar ist.

Stakeholder Map

Für wenn ist die Innovation von Nutzen und wen tangiert sie zudem? Um die richtige Personen zum richtigen Zeitpunkt des Prozesses einzubinden, hilft es, diese inklusive ihren Beziehungen mittels eines Mindmaps festzuhalten.

Nicht das Problem macht die Schwierigkeiten, sondern unsere Sichtweise.
Viktor Frankl

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